21 Dezember 2005

Frohe Weihnachten!


Liebe Blog-Leser,

das wird wohl erst mal mein letzter Post vor Weihnachten werden. Ich wünsche Euch frohe Weihnachten und - für den Fall, dass wir uns vorher nicht mehr sehen - einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Ich werd mich am 23. Dezember Richtung Altötting aufmachen und wohl erst so am 4. Januar wieder nach Zürich zurückkehren. Zwischendurch springen hoffentlich noch ein paar Tage in München raus, so dass ich hoffe, die meisten von Euch über die Weihnachtsferien einmal zu sehen.

Eure Claudia

Biete 9 - wer bietet mehr?

Eigentlich lief die letzte Woche recht prima. Zwar hat ich Unmengen für meine Semesterarbeit zu tun, aber der Firmentermin am Donnerstag verlief dann so gut, dass ich mich selbst belohnen wollte. :) Und Dreas Weihnachtsparty hat sich als Belohnung quasi angeboten. Gut, dass dann auch noch Stephan aus Basel mit dem Auto heimfahren wollte und mich auch noch mitgenommen hat. Allerdings war Autofahren am vergangenen Freitag wohl eine schlechte Idee. Zwar sind wir um zwei Uhr gestartet, doch nach diversen Staus, Schneestürmen und idiotischen Schleichern auf der ganzen Strecke, haben wir es dann geschafft, um 11 Uhr abends auf der Party zu sein. Wohlgemerkt für eine Strecke, für die man normalerweise nur viereinhalb Stunden braucht.

Die Party wurde trotzdem sehr geil. Drea war das Christkind, Rolli der Nikolaus und Gigo der Kramperl. Nachdem die drei der Meinung waren, dass wir uns sowieso nicht an ihre Ermahnungen halten würden, stand dieses Jahr etwas Neues auf dem Programm. Jeder musste die Aufgabe des Nikolaus erfüllen... Mir fiel zusammen mit Sabine, Teresa und Susi die Aufgabe zu einen Mandarinen-Tanz aufzuführen. :) War ganz prima, aber leider nicht ganz so toll wie das Männerballett von Franzl, Korbi & Co. Hut ab, Jungs! Und wie das immer so ist, gibts von den besten Parties keine Fotos, aber vielleicht bekomm ich mal ein paar von Franzi und kann sie posten.

Den Rest vom Wochenende hab ich halbwegs gemütlich mit Mama, Drea, Franzi, Stephan sowie dem Rest von den Altöttingern verbracht und mich am Sonntag wieder nach München aufzumachen. Bestens versorgt im Hotel Thielmann (Danke nochmal, Sophie!), hab ich dann auch mal Nautisch, Fuzzel, Christian und eben Sophie wieder getroffen.

Und am Montag morgen - nach einem harten Aufstehen um 6 Uhr morgens - bin ich um 7 wieder im Zug gesessen. Und hab mich gefragt, ob wir das nicht gleich am Freitag statt Autofahren hätten machen sollen.

19 Dezember 2005

Besser als alles Gras der Erde...

... war der Besuch beim Lagerverkauf von Lindt letzte Woche. Jürgen und ich haben uns aufgeführt wie zwei kleine Vierjährige. :) Schon auf der Hinfahrt waren wir voller Vorfreude und aus dem Laden waren wir kaum wieder rauszubringen. Ewigkeiten später war ich 50 Stutz ärmer und ca. 5 Pfund Schoko reicher und wir machten uns wieder auf den Heimweg. Ein Teil unseres Einkauf erlebte das allerdings nicht mehr. Denn wir konnten uns zwar bis zum Bahnhof zusammenreißen, aber danach musste alles einmal probiert werden. Kirschröllchen, Pralines, Macadamia-Schokolade, .... Gleichzeitig kommt ein gewaltiger Endorphin-Schub - sei es nun von der gegessenen Schokolade oder davon, dass man es gar nicht fassen kann, dass man so viel Schoggi gekauft hat. *strahl* In Zürich wieder angekommen, hätte man wirklich meinen können, dass ich auf Drogen bin, so ein breites Grinsen hatte ich. Aber was gibt es schöneres als Schokolade...

12 Dezember 2005

Bierdegustation

Gut, ich gebe zu, die Idee auf die Bierdegustation zu gehen, kam von einem E-Techniker - aber da darf man natürlich als Maschbauer nicht fehlen. :) Wenn man mal die Mädels aus dem Organisationsteam nicht mitzählt, war ich zumindest der einzig weibliche Gast auf dieser Degustation. Motto der Bierdegustation war "Entlang des Rheins". Man kann sich das ganze ähnlich wie bei einer Weindegustation vorstellen, man bekommt verschiedene Biere in probierfreundlichen Mengen serviert und erhält ein paar Infos rund um die Geschichte und Herkunft des Biers.












Die probierfreundlichen Menge (ca. 0,15l pro Bier) waren auch ganz angebracht, denn die meisten Biere waren schon ... ähmm.... speziell. So machten wir uns in Zürich auf, über Honigbier nach Schaffhausen hin zum Elsäßer Whiskey-Bier. Ein kurzer Stopp in Köln und Düsseldorf bei Kölsch und Alt musste natürlich auch sein, bevor wir in Holland landeten.
Richtig wohl gefühlt haben Jürgen und ich uns dann, als es zur Pause noch Weißwürst und Brezen gab. Leider mit einer komischen Art Senf, so dass Jürgen die Curry-Sauce bevorzugt hat. Vielleicht solltet Ihr Euch um den Jürgen mal kümmern und ihm ein großes Glas Hendlmeier -Senf schicken, liebe FSEI?

Zur Pause gab es dann auch selbstgebrautes Bier des Fachvereins der Maschinenbauer und E-Techniker. Wahlweiße ein Helles oder Dunkles, das ich Birra Espresso getauft habe. So schwarz wie Espresso und auch noch irgendwie ein Kaffee-Geschmack im Bier. Laut Braumeister lag das an dem Malz und mehr als eine handelsübliche Tasse Kaffee-Bier würde ich niemanden empfehlen.
Es ist ja mal ganz spannend andere Biere zu probieren, aber es geht nun mal nichts über das deutsche Reinheitsgebot und das holländische Bier mit Namen "Red Bavaria" grenzte fast schon an Blasphemie, denn der Name verspricht nicht den gewohnt qualitativ hochwertigen Inhalt sondern ähnelt mehr einem Alcopop-Getränk. Dafür gewann die schön tiefgezogene Metallflasche aber den Designpreis. Eines bleibt jedoch sicher: Nichts geht über ein Augustiner!

07 Dezember 2005

Besuch von Samichlaus und Schmutzli


Als ich gestern in "Vortrags- und Diskussionstechnik" bei Prof. Steiger saß, klopfte es auf einmal an der Tür und herein kamen Samichlaus und drei Schmutzlis. Ihr ahnt es - es handelte sich um den Nikolaus mit seinen Kramperln. Der Samichlaus erkundigte sich sowohl beim Dozenten wie auch bei den Studenten, ob man auch brav gewesen sei und nachdem Prof. Steiger auch noch ein Samichlaus-Gedicht aufsagen musste (und vor allem als einziger ETH-Dozent auch konnte), gab es für alle kleine Päckchen mit Süßigkeiten, Mandarinen und Nüssen...
Das ist doch mal eine nette Idee der studentischen Vertretung, den 6. Dezember an der Uni zu begehen.

05 Dezember 2005

Das Hüttenwochenende

"Wenigstens müssen wir uns später nie vorwerfen, dass wir irgendwas verpasst hätten." Mit diesem Zitat von Drea, kann man gut das letzte Wochenende umschreiben - obwohl ich sie leider gar nicht gesehen habe. :(
Am Donnerstag nachmittag bin ich nach der Fallstudien-Abgabe für die Logistik-Vorlesung gleich ins Auto gesprungen und Richtung München bzw. Sudelfeld gedüst. Dank durchgetretenem Gaspedal hab ich es auch in drei Stunden, fünfzehn Minuten nach Sendling geschafft, wo ich Sebastian aufgegegriffen habe. Ein gute Stunde später waren wir auch schon am Parkplatz der Rosengasse. Der Rest aus München hatte des Großteil des Buses schon ausgeladen, so dass wir leider (*lol*) nur noch zwei Pinnwände (Sebastian) und zwei Tetra-Packs Orangensaft (ich) hochtragen konnten. So ein Pech...


















Das Fachschafts-Seminar ist zwar auch zum Arbeiten da, aber da bleibt immer noch Zeit zum Feiern. Schließlich schmeckt kein Weißbier besser, wie das, das hochgetragen wurde. Kulinarisch war es wie immer ein Highlight - Henning und Andi haben sich bei Schweinsbraten, Vier-Gänge-Menü etc. ausgetobt - und natürlich darf es beim Seminar auch an Gerüchten nicht fehlen. Samstags wurde die Schneebar fertig gestellt, es gab eine geniale Feuerzangenbowle und viele Schneeballschlachten.

























Die fertige Schneebar war schlußendlich ein fünfeckiges Gebilde, dass man durch einen Torbogen betreten konnte. An diesem Torbogen hatte Martin eine Schneefrau drapiert und auf den griechischen Säulen haben die ausgehöhlten Kürbisse Platz gefunden. Außen war die Schneebar mit vielen Teelichtern dekoriert und in der Mitte stand der Bollerofen mit der Feuerzangenbowle...
























Ansonsten haben wir das Hüttenleben genossen, ziemlich falsch gesungen, sonstigen Blödsinn gemacht...

















Da ich ja eigentlich schon Altnase bin, hatte ich am Seminar nicht allzuviel zu tun, hab mich statt dessen erholt, eine Menge Kürbissuppe gekocht (wisst Ihr eigentlich wie lange man an so einem Holzofen braucht, um vier große Kürbisse zu verarbeiten?), Bunte gelesen ;), theoretisch viel Geld beim Schafkopfen verloren (aber meine Schulden vergessen zu bezahlen)und den Rest der Zeit genutzt zum Kuscheln und Quatschen.
















Nach drei Nächten auf der Hütte, braucht man aber auch wieder eine Nacht zum schlafen und als ich Sonntag abend wieder in Zürich war, war das auch bitter nötig. Heute morgen durfte ich nämlich um 6 Uhr aufstehen, damit ich rechzeitig zum Termin für meine Semesterarbeit in der Firma war. Fazit meines Betreuers: Nie wieder Montag-Morgen-Termine, bevor man nicht die Strecke zur Firma verifiziert hat...