05 Dezember 2005

Das Hüttenwochenende

"Wenigstens müssen wir uns später nie vorwerfen, dass wir irgendwas verpasst hätten." Mit diesem Zitat von Drea, kann man gut das letzte Wochenende umschreiben - obwohl ich sie leider gar nicht gesehen habe. :(
Am Donnerstag nachmittag bin ich nach der Fallstudien-Abgabe für die Logistik-Vorlesung gleich ins Auto gesprungen und Richtung München bzw. Sudelfeld gedüst. Dank durchgetretenem Gaspedal hab ich es auch in drei Stunden, fünfzehn Minuten nach Sendling geschafft, wo ich Sebastian aufgegegriffen habe. Ein gute Stunde später waren wir auch schon am Parkplatz der Rosengasse. Der Rest aus München hatte des Großteil des Buses schon ausgeladen, so dass wir leider (*lol*) nur noch zwei Pinnwände (Sebastian) und zwei Tetra-Packs Orangensaft (ich) hochtragen konnten. So ein Pech...


















Das Fachschafts-Seminar ist zwar auch zum Arbeiten da, aber da bleibt immer noch Zeit zum Feiern. Schließlich schmeckt kein Weißbier besser, wie das, das hochgetragen wurde. Kulinarisch war es wie immer ein Highlight - Henning und Andi haben sich bei Schweinsbraten, Vier-Gänge-Menü etc. ausgetobt - und natürlich darf es beim Seminar auch an Gerüchten nicht fehlen. Samstags wurde die Schneebar fertig gestellt, es gab eine geniale Feuerzangenbowle und viele Schneeballschlachten.

























Die fertige Schneebar war schlußendlich ein fünfeckiges Gebilde, dass man durch einen Torbogen betreten konnte. An diesem Torbogen hatte Martin eine Schneefrau drapiert und auf den griechischen Säulen haben die ausgehöhlten Kürbisse Platz gefunden. Außen war die Schneebar mit vielen Teelichtern dekoriert und in der Mitte stand der Bollerofen mit der Feuerzangenbowle...
























Ansonsten haben wir das Hüttenleben genossen, ziemlich falsch gesungen, sonstigen Blödsinn gemacht...

















Da ich ja eigentlich schon Altnase bin, hatte ich am Seminar nicht allzuviel zu tun, hab mich statt dessen erholt, eine Menge Kürbissuppe gekocht (wisst Ihr eigentlich wie lange man an so einem Holzofen braucht, um vier große Kürbisse zu verarbeiten?), Bunte gelesen ;), theoretisch viel Geld beim Schafkopfen verloren (aber meine Schulden vergessen zu bezahlen)und den Rest der Zeit genutzt zum Kuscheln und Quatschen.
















Nach drei Nächten auf der Hütte, braucht man aber auch wieder eine Nacht zum schlafen und als ich Sonntag abend wieder in Zürich war, war das auch bitter nötig. Heute morgen durfte ich nämlich um 6 Uhr aufstehen, damit ich rechzeitig zum Termin für meine Semesterarbeit in der Firma war. Fazit meines Betreuers: Nie wieder Montag-Morgen-Termine, bevor man nicht die Strecke zur Firma verifiziert hat...