Kastelköpf & Schnecken (1 day left)
Gut, Semesterarbeit abgegeben, aber Ruhe kehrt noch lange nicht ein. Heute war das "Zügeln" auf der Tagesordnung... Nachdem ich heute morgen um 8 Uhr erst mal mein Auto aus der blauen Zone retten musste (keine Experimente mehr, wir erinnern uns...), hab ich mit dem Kisten packen angefangen. In weniger als drei Stunden war mein ganzes Zeug schon zusammengepackt. Irgendwie reduziert man von Umzug zum Umzug mehr. Auch dieses Mal gab es wieder eine kleine und eine große Kiste, die ins Basislager nach Altötting geschafft werden, da sie eigentlich unbenötigtes Zeug enthalten...
Mist, es regnet. Und ich will die Kisten sowieso nicht weiterschleppen als unbedingt notwendig. Also hab ich das Auto auf dem Warteplatz des Nachbarhauses für die Garageneinfahrt geparkt, denn ich war sowieso alle zwei Minuten wieder am Auto mit neuen Kisten. Die letzten paar Gänge, als ich echt schon ziemlich fertig war, hat dann noch ein Taxi neben mir geparkt. Es kommt eine dicke Frau aus dem Nachbarhaus, die mich dann auch noch anspricht, während ich drei Kisten balanciere und zum Auto schleppe...
-"Entschuldigung, sind Sie von Nummer 47?"
-"Nein, ich bin von der 53. Aber ich zügle gerade und bin glei weg."
-"Wissen Sie, das geht ned, Sie können da ned parkieren."
-"Es tut mir ja wirklich leid, aber ich kann die Kisten ned noch weiterschleppen." (Kruzifix, schwing Dein Bräuroßarsch in des verdammte Taxi und laß mi in Ruh!)
-"Ich werd Sie ned verzeigen..."
-(Wenn die fette Kuh mich auch noch anzeigt, vergeß ich mich! Und laß auch noch die ganze Wut über die andere Parkbuße an Dir aus! Scheiß Schweizer Kastelköpf!)
-"... aber sie dürfen da ned parkieren. Versprechens mir, dass Sie des nie wieder machen, das kam nämlich schon öfter vor."
[hier sind nun diverse Iterationsschleifen einzulegen, wo das Ganze mit anderen Worten wiederholt wurde und es verwunderlich ist, dass ich ruhig geblieben bin und den Drang unterdrücken konnte, ihr an die Gurgel zu gheen.]
-"Nein, sicher nicht. Ich bin gleich weg und zügel zurück nach Deutschland und dann werd ich hier ganz sicher nie wieder auf diesem Parkplatz stehen.
Dann stieg das Bräuroß endlich ins Taxi und ließ mich in Ruhe. Mann, vermutlich kann die ned mal Autofahren, geschweige denn hat die eine Kiste in ihrem Leben geschleppt, aber Hauptsache man hält sich an die Vorschriften. %&"!)(ARGH!!§$$%&
Daraufhin bin ich dann erstmal nach Kilchberg gefahren in den Lagerverkauf zu Lindt & Sprüngli. Dort hab ich erstmal meine letzten Franken gelassen und ordentlich Schoggi gekauft. Zurück in Zürich, hab ich noch schnell einen Prosecco mit den Mädels vom Institut genossen, um auch mal auf meine Semesterarbeit anzustoßen.
Nachmittags stand dann noch Putzen auf den Programm. Nachdem ich schon gehört habe, dass die Zimmerabnahme sehr streng wäre, hab ich tatsächlich auch noch zwei Stunden für mein 10qm-Zimmer aufgewendet und wirklich alles geputzt. Dafür haben Abends noch ein paar aus meiner WG für mich gekocht. Als Vorspeise Salat, als Zwischengang Schnecken und als Hauptgang Appenzeller Siedwurst mit Blaukraut, Sauerkraut und Kroketten. Dazu wurde ein Shiraz serviert....
Wie Schnecken?! Ja, das Schneckerl hat die erste Schnecke seines Lebens probiert. Abgesehen davon, dass man sich denkt "Hilfe, ich hab nicht wirklich grad ne Schnecke im Mund" ist das gar nicht so schlecht. Aber immerhin noch sehr gewöhnungsbedürftig. Appenzeller Siedwurst dafür ist der Weißwurst ziemlich ähnlich und hat schon ein bißchen Heimweh geweckt... Auf ein paar ordentiche Brezen, Weißwürst und ein Weißbier freu ich mich nämlich wirklich schon.
Mist, es regnet. Und ich will die Kisten sowieso nicht weiterschleppen als unbedingt notwendig. Also hab ich das Auto auf dem Warteplatz des Nachbarhauses für die Garageneinfahrt geparkt, denn ich war sowieso alle zwei Minuten wieder am Auto mit neuen Kisten. Die letzten paar Gänge, als ich echt schon ziemlich fertig war, hat dann noch ein Taxi neben mir geparkt. Es kommt eine dicke Frau aus dem Nachbarhaus, die mich dann auch noch anspricht, während ich drei Kisten balanciere und zum Auto schleppe...
-"Entschuldigung, sind Sie von Nummer 47?"
-"Nein, ich bin von der 53. Aber ich zügle gerade und bin glei weg."
-"Wissen Sie, das geht ned, Sie können da ned parkieren."
-"Es tut mir ja wirklich leid, aber ich kann die Kisten ned noch weiterschleppen." (Kruzifix, schwing Dein Bräuroßarsch in des verdammte Taxi und laß mi in Ruh!)
-"Ich werd Sie ned verzeigen..."
-(Wenn die fette Kuh mich auch noch anzeigt, vergeß ich mich! Und laß auch noch die ganze Wut über die andere Parkbuße an Dir aus! Scheiß Schweizer Kastelköpf!)
-"... aber sie dürfen da ned parkieren. Versprechens mir, dass Sie des nie wieder machen, das kam nämlich schon öfter vor."
[hier sind nun diverse Iterationsschleifen einzulegen, wo das Ganze mit anderen Worten wiederholt wurde und es verwunderlich ist, dass ich ruhig geblieben bin und den Drang unterdrücken konnte, ihr an die Gurgel zu gheen.]
-"Nein, sicher nicht. Ich bin gleich weg und zügel zurück nach Deutschland und dann werd ich hier ganz sicher nie wieder auf diesem Parkplatz stehen.
Dann stieg das Bräuroß endlich ins Taxi und ließ mich in Ruhe. Mann, vermutlich kann die ned mal Autofahren, geschweige denn hat die eine Kiste in ihrem Leben geschleppt, aber Hauptsache man hält sich an die Vorschriften. %&"!)(ARGH!!§$$%&
Daraufhin bin ich dann erstmal nach Kilchberg gefahren in den Lagerverkauf zu Lindt & Sprüngli. Dort hab ich erstmal meine letzten Franken gelassen und ordentlich Schoggi gekauft. Zurück in Zürich, hab ich noch schnell einen Prosecco mit den Mädels vom Institut genossen, um auch mal auf meine Semesterarbeit anzustoßen.
Nachmittags stand dann noch Putzen auf den Programm. Nachdem ich schon gehört habe, dass die Zimmerabnahme sehr streng wäre, hab ich tatsächlich auch noch zwei Stunden für mein 10qm-Zimmer aufgewendet und wirklich alles geputzt. Dafür haben Abends noch ein paar aus meiner WG für mich gekocht. Als Vorspeise Salat, als Zwischengang Schnecken und als Hauptgang Appenzeller Siedwurst mit Blaukraut, Sauerkraut und Kroketten. Dazu wurde ein Shiraz serviert....
Wie Schnecken?! Ja, das Schneckerl hat die erste Schnecke seines Lebens probiert. Abgesehen davon, dass man sich denkt "Hilfe, ich hab nicht wirklich grad ne Schnecke im Mund" ist das gar nicht so schlecht. Aber immerhin noch sehr gewöhnungsbedürftig. Appenzeller Siedwurst dafür ist der Weißwurst ziemlich ähnlich und hat schon ein bißchen Heimweh geweckt... Auf ein paar ordentiche Brezen, Weißwürst und ein Weißbier freu ich mich nämlich wirklich schon.

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